Herzlich Willkommen beim Ballonteam Taunus
35796 Weinbach/Elkerhausen

Wir haben eines der schönsten Hobbys der Welt

 

Hier können Sie Ihre Ballonfahrt buchen:

Lahntal Ballonteam

 

  Wenn wir in der Luft sind, können Sie unsere Position hier sehen:

 

Link zum Ballon

 

 

 

 

 

 

 

Die Historie der Ballonfahrt

Die wissenschaftlichen Grundlagen der Ballonfahrt -
das Gesetz des Auftriebs - beruhen auf den Forschungen von Archimedes
(lebte von 285 bis 212 vor Christus).

Auch Leonardo da Vinci ( lebte von 1452 bis 1519) hatte das Prinzip schon begriffen, als er der Erzählung nach zum Geburtstag des Papstes Leo X. Heiligenfiguren aus Papier über dem Feuer mit warmer Luft füllte und aufsteigen ließ.


Ballon der Montgolfier
Start der ersten Montgolfiere 4.Juni.1783

Meilensteine der Ballonfahrt

Eigentlich begann aber alles erst richtig, als am 4. Juni 1783 die Gebrüder Jacques und Joseph Montgolfier auf dem Marktplatz des kleinen Städtchens Annonay im Süden Frankreichs ihr Gebilde aus Papier und Stoff zwischen zwei Holzmasten aufbauten. Es war das Gerücht aufgekommen, dass die Gebrüder etwas noch nie Dagewesenes an diesem Morgen vorführen wollten. Aus diesem Grund strömte eine große Menschenmenge auf den Marktplatz von Annonay um an diesem Spektakel teilzunehmen. Sie wurden nicht enttäuscht, denn gegen 12 Uhr Mittags erlebten sie den ersten Start eines Körpers schwerer als Luft und gleichzeitig auch den ersten Start eines Heißluftballons.

Am 19. September 1783 starteten vor 130.000 Zuschauern und im Beisein von König Ludwig dem XVI. die ersten Passagiere: Ein Hammel, eine Ente und ein Hahn, wobei sich letzterer, nach Überlieferung, bei der Landung ein Bein brach.

Die Kunde vom ersten Start eines Ballons gelangte schnell nach Paris und so wurden die Gebrüder Montgolfier vom damaligen König Ludwig XVI. eingeladen, einen Start in Paris zu wiederholen, dass der Ballon erstmals und als besondere Attraktion, zu Ehren des Königs mit Personen in die Luft gehen sollte. Vorgesehen hierfür waren zwei zum Tode verurteilte Sträflinge. Auf Intervention des Adels, der der Auffassung war, dass man bei so einem Weltereignis nicht Sträflinge nehmen sollte, entschlossen sich dann der Marquis de Arlange und der Comtè de Rochfourt den Start mit dem Ballon zu wagen.
Der Start erfolgte an einem kühlen Novembermorgen des Jahres 1783 aus den Schloßanlagen von Versailles und endete nach einer ruhigen Fahrt über Paris hinweg, ohne Probleme in der Gegend von Compigne, 8 km vom Startplatz entfernt.

Der Ballon wurde mit ölgetränktem Holz, Papier, freuchtem Stroh und Stoff befeuert. Damals war man der irrigen Meinung, dass der Rauch (und nicht unbedingt die warme Luft) für den Aufrieb sorgte. Also verbrannte man alles was stark rauchte.

Zu Ehren der Gebrüder Montgolfier hießen fortan alle Heißluftballone - Montgolfieren

 

Die Ballonfahrt heute

Warum heißt es eigentlich fahren und nicht fliegen?
Dies hat wohl einen Historischen Hintergrund, denn als der Ballon erfunden wurde, kannte man den Begriff "fliegen" noch nicht. Man ist zur See gefahren, also ist man auch zur Luft gefahren. ( In unserem Pilotenschein steht auch heute noch Luftfahrerschein)

Man braucht für einen Heißluftballon einen ganz normalen Privatpilotenschein, der Klasse D, für Freiballonführer.
Für die Ausbildung, die 60 Stunden Theorie sowie mindestens 20 Fahrstunden umfaßt, benötigt man ungefähr 1 Jahr.

Als Brennstoff dient uns heute handelsübliches Propangas. Der Korb
wird aus Weide handgeflochten, die Hülle besteht aus einem beschichteten Nylongewebe.
Unsere Hülle hat eine Größe von 4250 Qubikmeter,
das sind ca. 4,2 Millionen Liter
oder anders ausgedrückt, hat der Ballon eine Größe von
4 Einfamilienhäusern.

Um einen Heißluftballon in die Luft zu bringen benötigt man mindestens 4 Personen.

Zuerst wird der Korb "aufgerüstet". Die Gasflaschen (in der Regel 4 Stück) werden im Korb befestigt, der Brenner wird mit Stangen und Drahtseilen (die mit dem Korb verbunden sind), über dem Korb befestigt. Die Brennerschläuche werden mit den Gasflaschen verbunden. Instrumente (Funk, Variometer, Höhenmesser und GPS) werden im Korb befestigt. Nach einem Brennertest wird der Korb mit Brenner flach auf den Boden gelegt und nun wird die Hülle mit den Drahtseilen des Korbes verbunden.
Nachdem die Hülle auf dem Boden auseinandergebreitet wurde kann jetzt das "Anblasen" mit kalter Luft beginnen.
Dies funktioniert mit einem Benzingetriebenen Gebläse,
ist die Hülle prall gefüllt mit kalter Luft, beginnt das Aufheizen mit dem Brenner. Die Hülle hebt sich langsam nach oben, je mehr die kalte Luft im inneren erwärmt wird. Nach kurzer Zeit steht die Hülle senkrecht über dem Korb.
Nun ist die Zeit gekommen, dass die Passagiere in den Korb steigen. Die Hülle muß jetzt auf eine Temperatur aufgeheizt werden, die ca. 70 Grad Celsius über der Außentemperatur liegt, damit der Ballon steigen kann.